Foto ©Daniel Hawelka
Auf dem Areal des ehemaligen Sophienspitals im 7. Bezirk ist ein neues urbanes Wohnquartier entstanden: Sophie 7. Das Bauprojekt ist ein Modell für innerstädtische Grätzlentwicklung, bei der vorhandene historische Strukturen mit zeitgemäßer Wohnarchitektur verbunden und gleichzeitig sozialen und urbanen Mehrwert geschaffen werden.
Auf dem rund 1,3 Hektar großen Areal entstanden 222 neue leistbare Wohnungen, davon 176 geförderte Wohnungen durch die gemeinnützigen Bauträger WBV-GPA und SOZIALBAU AG (Architekt Martin Kohlbauer) sowie 46 Gemeindewohnungen durch Wiener Wohnen (illitz architektur | F+P Architekten). Im architektonischen Zentrum des 2025 fertiggestellten Projekts stand die Sanierung und Erweiterung des ehemaligen Verwaltungsgebäudes des Sophienspitals in der Apollogasse 19 zu einem neuen Gemeindebau. Dieses Gebäude wurde energetisch modernisiert, um ökologische Standards wie KlimaAktiv und Greenpass zu erfüllen, und durch Neubauten ergänzt.
Ein zentrales architektonisches Anliegen war die Balance zwischen Alt und Neu: Historische Gebäude des ehemaligen Spitals blieben erhalten und wurden integraler Bestandteil des neuen Quartiers. Dieses zeichnet sich durch differenzierte Gebäudehöhen, vielfältige Nutzungen und eine offene, lebendige Erdgeschoßzone mit Arkaden und Schaufenstern aus. Der Entwurf verbindet Wohnraum, Kultur, Gewerbe und Freiräume und setzte auf Urban Gardening, Dachterrassen und gemeinschaftliche Räume, die über klassische Wohnformate hinausgingen. Im Zentrum des neuen Grätzls liegen die adaptierte historische Stadtpavillons, etwa der Kenyon-Pavillon mit dem Apollosaal als Mehrzweckhalle und der Karl-Ludwig-Pavillon mit Kindergarten (beide unter der Planung von PGOOD Architekten), Pensionist:innenstützpunkt und zusätzlichen Wohnungen. Diese Pavillons fungieren als sozialer und kultureller Anker, der über die Wohnfunktion hinaus zusätzliche Nutzungen integriert. Ein öffentlicher Park, begrünte Freiräume und eine Stadtterrasse stehen allen Wiener:innen offen.
In seiner architektonischen Konzeption zeigt Sophie 7, wie soziale Infrastruktur, urbane Dichte und historische Bausubstanz in einem innerstädtischen Stadtquartier in harmonischer, nachhaltiger Weise miteinander verknüpft werden konnten und so einen Beitrag zu zeitgemäßer Stadtentwicklung leisten.
Alles sehr spannend! Schauen Sie sich das an!
Programm
17:00 Begrüßung
Hans Staudinger, Überbau Akademie
Markus Reiter, Bezirksvorsteher des 7. Wiener Gemeindebezirks Neubau - angefragt
17:15 Vorträge
Die Entwicklung des Projekts Sophie7
Michael Gehbauer / Markus Berk, WBV-GPA
Hannes Stangl / Andrea Steiner, Sozialbau AG
Thomas Schuster, Wiener Wohnen / Lukas Hillinger, WIP Wiener Infrastruktur Projekt GmbH
Der städtebauliche Rahmen
Silvia Hofer, Wohnfonds Wien
Der städtebauliche und architektonische Ansatz
Martin Kohlbauer, Architekt Martin Kohlbauer ZT-Gesellschaft m.b.H
Azita Praschl-Goodarzi, Martin Praschl, PGOOD Architekten
Stefanie Wögrath, illiz architektur / Tobias Rath, F+P Architekten
Besondere bauliche Herausforderungen
N.N. Vertreter, Swietelsky
18:30 Führung durch das Projekt
19:30 Get-together - mit kleinem Imbiss und Drinks
Den Folder zum On-Stage-Seminar können Sie hier downladen.
Anmeldung:
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Storno:
Der kostenfreie Widerruf Ihrer Bestellung ist bis einschließlich 14. April 2026 möglich. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir bei späterem Rücktritt sowie ohne schriftliche Abmeldung eine Stornogebühr von € 40,- verrechnen müssen. Die Stornogebühr entfällt bei Nennung und Teilnahme eines Ersatzteilnehmers. Bitte beachten Sie, dass wir Abmeldungen nur schriftlich annehmen können.
Fotos: ©Daniel Hawelka